Wie funktioniert es?
Die BIM-Modellierung ist der Prozess der Erstellung eines digitalen Prototyps eines Gebäudes. Jedes Element – von der Wand bis zum kleinsten Ventil – verfügt über seine technischen Parameter. Dadurch können wir die Bauausführung „trocken“ simulieren, Kollisionen erkennen und Fehler beseitigen, bevor sie den Bauzeitenplan beeinflussen.
Parametrische Modelle Architektur / Tragwerk / TGA
Wir erstellen Modelle auf Basis von 2D-Plänen (CAD) oder Punktwolken (Scan-to-BIM), was eine fehlerfreie Planung von Sanierungen und Umbauten ermöglicht. Jedes Modellelement enthält vollständige technische Parameter – Material, Abmessungen, Hersteller, Klassifizierungscode.
Analyse der Dokumentation
Bewertung der verfügbaren Planungsunterlagen – CAD-Zeichnungen, Spezifikationen, technische Rahmenbedingungen. Wir definieren den Modellumfang und den LOD.
Erstellung der Fachmodelle
Paralleles Arbeiten an Architektur-, Tragwerks- und TGA-Modellen in Autodesk Revit, mit laufender Synchronisierung in der CDE.
Zusammenführung und Kollisionsprüfung
Zusammenführung der Fachmodelle und Ausführung hunderter Kollisionsprüfungsregeln in Navisworks. Kollisionsbericht mit Lösungsvorschlägen.
Koordination und Iteration
Koordinationsbesprechungen mit den Planern, Beseitigung von Kollisionen und erneute Überprüfung. Lückenlose Änderungshistorie in der CDE.
Übergabe und Schulung
Übergabe des Modells im RVT- und IFC-Format, Export von Listen und Massenermittlungen. Teamschulung in der Modellbedienung.
Gewerkeübergreifende Koordination
Wir führen Architektur-, Tragwerks- und TGA-Modelle zu einem kohärenten Ganzen zusammen. Beseitigung von Planungsfehlern am Computer, nicht auf der Baustelle.
Kollisionsprüfung (Clash Detection)
Automatische Erkennung von Überschneidungen zwischen Installationen und Tragwerk. Hunderte von Regeln werden gleichzeitig in Navisworks Manage geprüft.
Massenermittlung
Präzise Massenermittlungen werden direkt aus dem Modell generiert. Garantiert verlässliche Kalkulationen und Bestellungen.
Raumoptimierung
Planung der Trassenführung komplexer Installationen in den beengten Räumen von Schächten und abgehängten Decken.
IFC-Interoperabilität
Arbeiten in offenen (IFC) und nativen (Revit) Formaten gewährleistet einen reibungslosen Datenaustausch zwischen allen Prozessbeteiligten.
Detaillierungsgrad des Modells
Wir passen den Detaillierungsgrad des Modells an die Projektanforderungen an – vom Architekturkonzept bis zum betriebsbereiten As-Built-Modell.
Gebäudemassen und -zonen. Frühzeitige energetische und räumliche Analysen.
Elemente mit ungefähren Abmessungen, Formen und Lagen. Fachkoordination.
Genaue Geometrie und Spezifikation. Grundlage für Kalkulation und Ausschreibung.
Daten für Vorfertigung und Montage. Informationen für Nachunternehmer und Lieferanten.
As-Built-Modell, das den tatsächlichen Zustand widerspiegelt. Basis für den Digitalen Zwilling.
Ingenieure und Architekten können an konsistenten Daten arbeiten, wodurch teure Nachbesserungen bereits in der digitalen Modellphase eliminiert werden.
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